Die Konkurrenz (z.B. Hexal Biosan) wirbt mit hochdosierten Probiotika. Wie können wir dagegen argumentieren?

In unseren Probiotika sind alle Bakterienstämme enthalten, die auch in den Biosan-Produkten zu finden sind. Zudem bieten wir den Lactococcus und Streptococcus zur Immunstimulation. B-Vitamine sind in all unseren Probiotika enthalten, zusätzlich Vitamin D in Probiotic 50+ MensSana.

Für die Wirksamkeit der Produkte sind die Prebiotika entscheidend. Diese sorgen dafür, dass die Bakterien vor dem Gebrauch zum Leben erwachen und ein optimales Milieu und Nährstoffangebot vorfinden. Hier gilt, je länger die sog. Rehydrationszeit in Wasser, desto effektiver wird das Produkt.
In den Biosan-Kapseln sind zwar 70 bis 80 Milliarden gefriergetrocknete Keime enthalten, allerdings sind diese ohne die Prebiotika und Wasser nicht lebensfähig. Folglich werden diese zunächst gefriergetrocknet geschluckt. Wenn der Magen nicht entleert ist, wird ein Großteil durch die Magensäure abgetötet und ebengleich der Nahrung verdaut. Die übriggebliebenen, theoretisch noch lebensfähigen Bakterien erwachen danach “irgendwo” im Darm zum Leben. Ohne die passende Startnahrung in der richtigen Menge (Prebiotika) ist eine Ansiedlung jedoch schwierig, denn es ist nicht sichergestellt, ob und vor allem wie viele Bakterien aktiv werden können.

Das Marketing ist letztlich darauf angelegt, den Kunden mit großen Zahlen zu blenden und für dumm zu verkaufen. Jedes unserer Probiotika enthält alle Stämme, die in den verschiedenen Biosan-Produkten vorkommen. Zudem sind die Anteile der Prebiotika dem Bedarf der Tagesdosis angepasst, eben genau so viel, wie die Bakterien zum Start brauchen.

In Biosan AAD sind zudem unsichere Inhalte beigefügt. Für den Pilz Saccharomyces gilt ähnlich dem Produkt Perenterol der „Rote Handbrief “. Dieser verbietet eine Abgabe an diejenigen Personengruppen, in deren Umgebung sich immungeschwächte Menschen befinden. Dazu gehören Rheumatiker, Asthmatiker unter Cortisontherapie, Menschen mit MS und anderen Autoimmunerkrankungen oder Chemotherapie usw. Eine Abgabe ohne ausführliche Anamnese ist demzufolge gar nicht möglich. Auch wird bei Biosan auf die Altersproblematik mit divergierenden Darmflorazusammensetzungen und sich verändernden Bedarfen überhaupt nicht eingegangen. Mit der Empfehlung eines unserer Probiotika werden diese Zusammenhänge sowie die genannten Indikationen besser abgedeckt.

Unseren Kunden sollte gezeigt werden, welche Bakterienstämme bei uns enthalten sind und dass damit neben der Basis auch die Themen Stress, AAD, Immunstärkung und noch vieles mehr ausreichend abdeckt sind. Das beste Argument ist jedoch zu sagen, dass der Kunde mit dem Kauf eines MensSana oder DR. LECHNER Probiotikums alle Indikationen gleichzeitig abdeckt und es nicht nötig ist, mehrere verschiedene Produkte zu kaufen. Dazu kann man den Rote Handbrief hier herunter laden und dem Kunden vorlegen. Zudem sollten die Unterschiede (Stichwort fehlende B-Vitamine, Vitamin D, Lactococcus, Streptococcus) aufgezeigt und deren Efsa-Claims (Efsa-Claims hier herunter laden) zitiert werden, um zu zeigen, auf welche Wirksamkeiten die Hexal-Produkte verzichten.