Azidose

Synonyme: Baseninfusion, Säure-Basen-Haushalt, Übersäuerung

Unsere Produktempfehlungen:

Basen MensSana

3 x 1 Kapsel täglich

Wichtig:

  • Säurebildende Kost (Fleisch und süße Gebäcksorten) verursachen häufig Osteoporose, Kartoffeln hingegen wirken alkalisierend.
  • Alkoholkonsum kann eine Osteoblastendysfunktion verursachen und die Knochenentkalkung beschleunigen.
  • Koffeinkonsum korreliert mit vermindertem Kalksalzgehalt der Knochen. Eine fettarme Diät durchzuführen ist hilfreich.
  • Zur Kontrolle des Säuregehaltes des Urins sollte Lakmuspapier oder Universal Indikatorpapier aus der Apotheke verwendet werden.
  • Bei Werten unter 6,2 liegt eine Übersäuerung vor – es sind mehrere Vergleichsmessungen erforderlich, da 99 % der Säuren bei der Ausscheidung über die Nieren schon abgepuffert sind.

Studienergebnisse:

  • Die Zufuhr eines alkalischen Supplementes (u.a. mit Kalium, Magnesium und Zink) erhöht den pH-Wert im Blut ebenso wie im Urin. (DOI 10.1186/1475-2891-8-23 ; PMID 19515242)
  • Eine alkalische Therapie der Acidose mit Kaliumcitrat hat positive Auswirkung auf die Knochen. (DOI 10.1046/j.1523-1755.2002.00656.x ; PMID 12427141)
  • Es gibt Hinweise darauf, dass Magnesium unter anderem über eine neutralisierende Wirkung im Blut die Knochenstruktur verbessern kann. (DOI10.3390/nu5083022 ; PMID 23912329)

Ernährungstipps:

  • Bevorzugen Sie basische Lebensmittel, also Lebensmittel, welche im Organismus die Basenbildung anregen. Dies sind beispielsweise Kartoffeln, Karotten, Kohlrabi, Bananen, Pflaumen, Mandeln und Walnüsse.
  • Verzehren Sie weniger säurebildende Lebensmittel wie Kaffee, Getreideprodukte, Fleisch und Fisch.
  • Bei unserer westlichen Ernährung ist eine Zufuhr von basischen Mineralien dringend erforderlich.
  • Bei der Einteilung von basischen und säurebildenden Lebensmitteln spielt nicht der pH-Wert die eigentliche Rolle, sondern die Verstoffwechselung im Organismus. Ein Beispiel ist Zitronensaft, welcher zwar sauer schmeckt, jedoch basisch wirkt.

Infusionstherapie:

Basen Infusion:

Na-Hydrogencarbonat 8,4 % 20 mg,
Bsp.: 40 ml in 500 ml physiologischer NaCl

Dosierung:

5-15 x, 2-4 x pro Woche, langsam tropfen lassen (weniger als 25 Tr./min)
(Empfehlung Dr. Böhm FOM)

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